Referenz: Lichthof Siempelkamp Maschinen- und Anlagenbau
Im Februar 2007 erhielten wir den Auftrag über die Erd- und
Kanalbauarbeiten für den Neubau der Halle "Lichthofüberdachung". Durch
Planungsänderungen seitens des Auftraggebers änderten sich die
Baugruben dermaßen, dass das Ursprungsangebot kaum zum tragen kam.
Statt 4,00 m und 5,00 m betrug die Baugrubentiefe letztendlich 5,00 m
und 8,50 m!
Ursprünglich sollten die
Baugruben mit Böschung ausgehoben werden, was jedoch nach den neuen
Tiefenangaben aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse nicht mehr
möglich war. Der Bauherr entschloss sich, Betonbohrpfähle um die
Baugrube zu setzen und die ganze Sache mit einem Trägerrahmen
auszusteifen.
Um den eng gesteckten
Terminplan einzuhalten, musste mit zwei großen Baggern auf zwei Ebenen
gleichzeitig ausgeschachtet werden. In einer Woche mit 7 Arbeitstagen
wurden 6.500 m³ Boden ausgehoben, Planum hergestellt und die
Bohrpfahlwände geputzt.
Das größte
Maschinenfundament Europas – 55 x 15 x 8,50 m – wurde dann in 72
Stunden ohne Unterbrechung betoniert. Mittlerweile hat sich das
Auftragsvolumen um ca. 700.000 € erhöht.
Bei
allem Hin und Her, ständigen Planänderungen und Terminverschiebungen
muss festgestellt werden, dass Siempelkamp ein äußerst fairer
Auftraggeber ist, bei dem die Lösung der Probleme als Aufgabe
betrachtet wird.
Wie Sie aus der Presse
entnehmen konnten, sind wir auch in der Lage, 5-Zentner-Bomben zu
finden, ohne dass etwas passiert. Gott sei Dank!
Wieder einmal zeigte es sich, dass
man nicht immer nur als der billigste Anbieter Aufträge erhalten kann.
Vielmehr kann man durch erhöhte Leistungsbereitschaft und schnelle
Problemlösung einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz
herausstellen, den Bauherrn durchaus zu schätzen wissen.
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